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TIPP DER REDAKTION

Strompreisvergleich beim Testsieger.

Wechseln Sie jetzt zu einem günstigeren Stromanbieter und sparen Sie doppelt!

Stromanbieter

Stromanbieter gibt es mittlerweile viele und der Energiemarkt ist geöffnet. Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt sogar vor, dass jeder Haushalt einen Anspruch auf Energieversorgung, die Grundversorgung, hat. Viele Verbraucher wünschen sich zudem Strom aus erneuerbaren Energien. Jedoch können es sich nur wenige leisten, denn Ökostrom ist teurer als der herkömmliche Strom.

Stromtarife und Jahresabrechnung der Stromanbieter

Neben der Region, in der bestimmte Stromanbieter Strom liefern, ist der jährliche Stromverbrauch des Haushalts in kWh ausschlaggebend für den Strompreis. Da macht es natürlich erst einmal einen Unterschied ob es sich um einen Singlehaushalt, oder um ein ganzes Haus, das man mit der Familie bewohnt, handelt.

Beim Vergleichen ist weiterhin auf eine Preisgarantie zu achten. Preisgarantien bedeuten einen gleichbleibenden Strompreis für eine bestimmte Zeitspanne. Allerdings werden Angebote, die auf den ersten Blick günstig erscheinen, manchmal durch weitere Kosten teurer.

Da die Konkurrenz am Strommarkt sehr hoch ist, haben die Verbraucher aber einen Vorteil.

Die Abrechnung über den Stromverbrauch im Abrechnungszeitraum erfolgt einmal jährlich. Dieser Abrechnungszeitraum erstreckt sich über die Dauer von einem Jahr und fasst alle monatlichen Zahlungen und den tatsächlichen Energieverbrauch zusammen. Die monatlichen Abschlagszahlungen werden also auf den zu erwartenden Jahresstromverbrauch gezahlt. Sie sind so berechnet, dass eine möglichst geringe Differenz zum tatsächlichen Verbrauch entstehen sollte. Auf diese Zahlungen in einem Abrechnungszeitraum folgt eine Stromzählerablesung und darauf die Jahresabrechnung. Differenzen, die nach der Berechnung des tatsächlichen Verbrauchs auftreten, müssen beglichen werden. Hat der Verbraucher insgesamt zu viel gezahlt, bekommt er diese Differenz gutgeschrieben. Liegt der Verbrauch höher als das bisher Gezahlte, muss der Verbraucher nachzahlen.

Stromanbieter und Stromanbieterwechsel

Je nach Region kommen für die Haushalte andere Stromanbieter in Frage. Es ist in jeden Fall ratsam alle Stromanbieter zu vergleichen, um den günstigsten und passendsten Stromtarif zu finden. Nur wer vergleicht kann sparen!

Jeder Verbraucher hat die freie Wahl über seinen Stromanbieter. Das bedeutet, er kann auch den Anbieter nach Belieben wechseln. Natürlich ist vor Stromanbieterwechsel die Restlaufzeit des bisherigen Vertrags zu prüfen. Wenn der alte Vertrag nur weniger als sechs Monate läuft, sollte dem Stromanbieterwechsel nichts im Wege stehen. Ist die Laufzeit höher, muss der Verbraucher mit dem Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter noch warten. Mit der Kündigung beim alten Stromanbieter erhält der Verbraucher eine Schlussrechnung.

Der Wechsel ist heutzutage nicht mehr mit viel Papierkram verbunden. Mittlerweile kann ein Stromanbieterwechsel schnell über das Internet abgewickelt werden.

Dazu werden online die benötigten Daten in ein Formular eingegeben und dem Verbraucher eine passende Auswahl möglicher Stromanbieter vorgeschlagen. Eine extra Kündigung bei dem alten Stromanbieter ist in der Regel nicht notwendig - das übernimmt der neue Stromanbieter mit der Umstellung zum gewünschten Zeitpunkt. Durch die Bestellung bei einem neuen Anbieter erhält ebendieser die Vollmacht zur Kündigung des alten Vertrags des Verbrauchers. So kommt es zu keinem Stromausfall beim Stromanbieterwechsel. Der bisherige Stromanbieter muss die Kündigung bestätigen bevor der Stromanbieterwechsel erfolgen kann. Nach Bestellung erhält der Verbraucher eine Vertragsbestätigung, auf der ein voraussichtlicher Lieferbeginn eingetragen ist.

Außerordentliche Kündigung des Stromanbieters

Es gibt besondere Fälle, in denen sich der Stromverbraucher nicht an die vertraglich geregelten Kündigungsfristen halten muss. Hier besteht ein Sonderkündigungsrecht.

Die Gründe für den Eintritt des Sonderkündigungsrechts und die außerordentliche Kündigung sind Preiserhöhung der Stromkosten durch den Stromanbieter oder Umzug des Verbrauchers. In diesen Fällen sollte der Verbraucher immer selbst kündigen und nicht dem neuen Stromanbieter bei Wechsel die Kündigung überlassen.

Strompreiserhöhung

Im Falle der Erhöhung der Strompreise muss der Stromversorger seine Kunden rechtzeitig schriftlich informieren. Diese schriftliche Ankündigung kann postalisch oder per E-Mail passieren, muss aber in jedem Fall mindestens sechs Wochen vor Strompreiserhöhung beim Verbraucher eingehen. Nach Eingang der Information hat der Stromkunde zwei Wochen lang Zeit seinen Anbieter zu wechseln und dem bisherigen Stromanbieter zu kündigen.

Sonderkündigungsrecht durch Umzug

Sofern der Kunde es möchte, und der bisherige Stromanbieter in dem neuen Wohnort Strom anbieten kann, kann er den Strom weiterhin dort beziehen. Andernfalls hat er ein außerordentliches Kündigungsrecht, denn mit einem Umzug endet das Vertragsverhältnis, auch wenn der Vertrag im Normalfall noch nicht gekündigt werden könnte.

Jeder Verbraucher hat eine Frist einzuhalten, in der er den Stromanbieter über seinen Umzug informieren muss. Diese Frist sollte in der Regel zwei Wochen nicht unterschreiten. Zum Ablauf erhält der Verbraucher eine Schlussrechnung, die mittels Stromzählerablesung berechnet wurde. In einigen Fällen, wenn eine feste Vertragslaufzeit vereinbart wurde, wird für jeden noch ausstehenden Monat eine Pauschale erhoben.

Bei Einzug und Neuanmeldung sollte dem gewünschten Stromanbieter mindestens sechs Wochen vor Einzug ein Auftrag vorliegen, damit er einen pünktlichen Start auch gewährleisten kann. Andernfalls steht der Verbraucher aber keinesfalls ohne Strom da - der örtliche Grundversorger übernimmt bis dahin die Stromversorgung, so dass keine Versorgungslücke entsteht. Für eine Neuanmeldung benötigt der neue Stromanbieter außerdem noch die Zählernummer der Wohnung.

Strom sparen

Jeder Haushalt in Deutschland benötigt täglich Strom. Und selbst wenn es scheint als wären alle Geräte abgeschaltet, ziehen sie weiter Strom. Das treibt den Stromverbrauch natürlich in die Höhe. So sollte sich jeder über einen optimalen Stromtarif informieren um nicht unnötig viel Geld auszugeben.

Aber jeder kann auch schon vorsorgen, indem er hohem Verbrauch mit ganz einfachen Mitteln vorbeugt:

  • Achten Sie beim Kauf neuer Elektrogeräte auf eine gute Energieklasse
  • Schalten Sie Geräte nicht auf Stand-by
  • Passen Sie die Energiespareinstellungen auf dem Laptop oder PC an
  • Nutzen Sie Restwärme vom Herd
  • Waschen Sie Wäsche nur auf 40°C
  • Verwenden Sie Energiesparlampen und Mehrfachsteckdosen mit Ausschaltknopf