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Baufinanzierung 1x1

Immobilien als Kapitalanlage sind eine der besten Möglichkeiten um Geld sicher anzulegen. Die Sachwerte stehen und bleiben konstant. Immobilien verlieren selten an Wert. Doch um sich eine Immobilie anzuschaffen brauchen Sie Mittel, um sie zu finanzieren.

Über die verschiedenen Möglichkeiten den Traum der eigenen vier Wände wahr werden zu lassen, sollten Sie sich ausführlich beraten lassen! Sie werden von Annuitätendarlehen oder Festdarlehen hören. Bei einem Annuitätendarlehen bleiben die monatlichen Ratenzahlungen, die aus Zinsen und Tilgung bestehen, gleichhoch. So verringern sich die Zinsen durch ständige Neuberechnung auf den Restschuldenbetrag, und der Tilgungsanteil steigt. Dadurch ist diese Art des Darlehens sehr beliebt. Daneben das Festdarlehen, das erst durch Auszahlung der Lebensversicherung das Darlehen tilgt; während die Zinsen bezahlt werden, fließt der Tilgungsanteil in eine Lebensversicherung. Die Zinsen, die an die Bank gezahlt werden, fallen bei dem endfälligen Darlehen höher aus, als bei den Annuitäten.

In der Wartezeit auf Bewilligung eines Bauspardarlehens lohnt es sich möglicherweise, ein Festdarlehen in Anspruch zu nehmen, und dieses im Anschluss durch Ihren Bausparvertrag zu tilgen. Vermieten Sie Ihre Immobilie, können Sie außerdem die Zinsen von der Steuer absetzen.

Bausparverträge, welche von Bausparkassen vergeben werden, leben von den Einzahlungen die getätigt werden. Wer früh einen Vertrag anlegt, sammelt mit der Zeit eine große Menge an Zinsen. Die Einzahlungen sammelt die Bausparkasse und vergibt sie, wenn sie benötigt werden, in Verbindung mit einem Bauspardarlehen an Hausbauer. Die Zinsen, die bei der Tilgung anfallen, sind der Gewinn für die Kasse. Nachteilig ist hier, dass ein hoher Vertragsabschluss vorliegen muss, um verzögerte Auszahlungen zu vermeiden¬. Denn das Geld, das Sie einzahlen, wird an andere Einzahlende in Form eines Darlehens verliehen. So kann es vorkommen, dass Sie auf die Bewilligung Ihres Darlehens warten müssen, wenn durch wenige Vertragsabschlüsse kaum Geld an die Kasse gezahlt wurde, mit dem diese dann wirtschaften kann. Hieraus ergibt sich, dass eine Auszahlung des Bausparguthabens sinnvoll werden kann. Dieses können Sie beim Hausbau oder Hauskauf als Eigenkapital verwenden.

Zusätzlich können Sie beim Bausparen staatliche Fördermittel erhalten. Dazu zählen Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie. Letztere wird gewährt, wenn Sie mindestens 16 Jahre alt sind und jährlich einen Betrag von mindestens 50€ aufbringen. Zudem muss Ihr Jahreseinkommen unter 25.600€ für Alleinstehende, und unter 51.200€ für Ehegatten liegen. Die Höhe des Zuschusses errechnet sich aus dem jährlichen Sparbetrag und liegt bei 8,8%. So kriegen Ledige maximal einen Zuschuss von bis zu 512€ und Verheiratete bis zu 1.024€. Bei Abschluss eines Vertrages ist es jetzt allerding nur möglich die Prämie zu erhalten, wenn das Gesparte auch tatsächlich für eine Immobilie genutzt wird. Dazu zählt nicht nur Bauen, sondern auch Kaufen oder Sanieren. Wird die Wohnungsbauprämie nicht für einen wohnungswirtschaftlichen Zweck genutzt, muss sie zurückgezahlt werden. Dies betrifft Personen unter 25 Jahren, Arbeitslose und besondere Härtefälle nicht.

Die Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9% erhalten Arbeiter mit Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit, wenn das Jahreseinkommen bei Singles unter 17.900€, und bei Ehepaaren unter 35,800€ liegt. Der Staat zahlt dann jährlich bis zu 470€ an Ledige und 940€ an Ehepartner.

Bausparen kann, wenn Sie das Bauspardarlehen nicht nutzen und in zinsstarken Zeiten abgeschlossen haben, renditestark, und eine sichere Form der Geldanlage, da Kursrisiken das Sparen nicht beeinflussen. Mit niedriger Verzinsung verpuffen allerdings die günstigen Darlehenszinsen bei Nichtinanspruchnahme des Darlehens. Die Guthabenverzinsung war dann ebenfalls vergleichsweise niedrig.

Wenn Sie sich für ein Annuitätendarlehen entscheiden, müssen Sie monatliche Raten an die gewählte Bank abbezahlen. Diese Raten setzen sich aus dem Tilgungsanteil und Zinsen zusammen.

Weiter müssen Sie beachten:

Darlehenssumme

Wenn Sie ein Darlehen aufnehmen möchten, achten Sie darauf die Darlehenssumme möglichst niedrig zu halten und so viel wie möglich selbst zu finanzieren. Das hat für Sie die Vorteile, dass neben der Laufzeit auch die Zinsen geringer sind.

Es gilt: Hohes Eigenkapital bedeutet niedrige Zinsen.

Eigenkapital

Um die Finanzierung nicht unnötig in die Höhe zu treiben empfiehlt es sich, einen größeren Teil der Kosten als Eigenkapital aufzubringen. Rund 25% Eigenkapital sind optimal. Private Sparanlagen sind auch als Eigenkapital nutzbar. Eigenleistung als Eigenkapital aufzubringen ist möglich. Sie sollten jedoch den professionellen Rat eines Architekten oder Baufachmanns hinzuziehen, sonst laufen Sie Gefahr den Bau zu verzögern und die Kosten zu erhöhen.

Es gilt: Je höher Ihre Eigenbeteiligung, desto niedriger die Finanzierung.

Fördermittel

Wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen möchten, gibt es verschiedene Finanzierungsprogramme, an denen Sie teilzunehmen können. So kriegen Sie die Möglichkeit sich staatlich fördern zu lassen.

Jahreszins

Der Jahreszins oder Effektivzins bestimmt über das Darlehen, und neben der Tilgung über die Höhe der Kreditrate.

Es gilt: Je niedriger der effektive Jahreszins, desto preiswerter das Darlehen.

Laufzeit

Durch eine möglichst kurze Laufzeit Ihres Darlehens verringert sich die Summe der gezahlten Zinsen. Tilgen Sie Ihre Schulden schnellstmöglich, um die Gesamtkosten auf einem niedrigen Stand zu halten.

Faktoren, die die Laufzeit positiv beeinflussen, sind ein hohes Eigenkapital und eine hohe Tilgung. Eine Möglichkeit die Laufzeit zu verkürzen ergibt sich auch durch Sondertilgung.

Es gilt: Eine kurze Laufzeit bedeutet niedrige Zinsen.

Tilgung

Durch die Tilgung zahlen Sie das Darlehen zurück. Ihre finanziellen Möglichkeiten und das Zinsniveau bestimmen die Höhe des Tilgungssatzes. Hohe Tilgungsraten bedeuten, dass Sie schneller schuldenfrei sind und Zinsen sparen. Wählen Sie also eine hohe Tilgung, senkt das die kompletten Kosten Ihrer Finanzierung und Sie sind schneller schuldenfrei.

So sind Sie beispielsweise nach 25 Jahren schuldenfrei, wenn Sie 5% Zinsen in Kombination mit 2% Tilgung wählen. Erhöhen Sie die Tilgung um 1%, spart Ihnen das 6 Jahre.

Sind Ihre Zinsen niedrig, sollten Sie in jedem Fall die Tilgung höher als 1% ansetzen. Sonst laufen Sie Gefahr Ihre Schuldenfreiheit bis in 40 Jahre zu verzögern.

Es gilt: Je höher die Tilgung, desto kürzer die Laufzeit des Darlehens.

Sondertilgungen

Bei den meisten Finanzierungen haben Sie die Möglichkeit, durch Zahlung einer einmaligen Summe schon während der Laufzeit des Vertrags die Darlehensschuld senken. So verkürzen Sie die Laufzeit des Darlehens und gleichzeitig die Gesamtkosten. Dies ist besonders lohnend wenn Sie eine niedrige Tilgung gewählt haben. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die monatlichen Raten klein bleiben, Sie aber durch Einmalzahlungen schneller schuldenfrei werden. Sind Sie Erbe oder erhalten Sie durch eine andere Anlage Geld, lohnt es sich, dieses in die Tilgung Ihres Darlehens zu investieren.

Es gilt: Je höher Ihre Einmalzahlung, desto geringer die Gesamtschulden.

Zinsen

Zahlen Sie über die gesamte Vertragslaufzeit dieselbe monatliche Rate, sinkt der Zinsanteil gegenüber dem Tilgungsanteil. Da die Zinsen immer neu auf die verbleibenden Schulden berechnet werden, und diese mit Abzahlung durch Raten sinken, sinken auch die Zinsen. Der Tilgungsanteil hingegen steigt. Wählen Sie hohe Zinsen ist die monatliche Zinsersparnis groß und Ihre Darlehensschuld schneller beglichen. Monatliche Belastung und Gesamtschuld fallen allerdings höher aus.

Es gilt: Je höher die Zinsen, desto kürzer die Laufzeit.

Zinsbindefrist

Die Bindefrist gibt an, wie lange Sie sich an den abgesprochenen Zinssatz halten müssen. Bei Vertragsabschluss wird dieser durch Ihre Tilgungsrate bestimmt. Auch der aktuelle Zinsmarkt trägt zur Festlegung bei; sind die Zinsen niedrig, können Sie eine längere Zinsbindefrist wählen. Dies geht jedoch auch oft mit einem Zinsaufschlag einher. Bei hohen Zinsen empfiehlt sich eine möglichst kurze Frist und abzuwarten, bis die Zinsen sinken, um dann eine neue Bindefrist zu vereinbaren.

Eventuell haben Sie die Möglichkeit, das Darlehen in Teilbeträge zu gliedern. Dabei können Sie zwischen 5, 10 oder 15 Jahren Zinsbindefrist wählen.

Es gilt: Je kürzer der Zeitraum der Festschreibung, desto niedriger das Zinsniveau.

Fazit:

  • Informieren Sie sich über staatliche Fördermittel
  • Nutzen Sie möglichst nur eine geringe Darlehenssumme
  • Bringen Sie mindestens 20% Eigenkapital mit
  • Wählen Sie einen niedrigen Jahreszins in Kombination mit einer hohen Tilgung
  • Durch eine kürzere Laufzeit verringern Sie Kosten
  • Wählen Sie hohe Zinsen, um die Laufzeit zu verringern
  • Investieren Sie höhere Geldsummen als Einmalzahlung in die Abzahlung Ihres Darlehens
  • Orientieren Sie sich mit der Zinsbindefrist am aktuellen Zinsmarkt