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TIPP DER REDAKTION

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Eigenheim-Kauf 1x1

Ein Eigenheim wird oft als Altersvorsorge und Sicherheit gesehen. Keine Miete, Platz für die Familie und Ruhe. Viele Menschen haben den Traum vom eigenen Heim. Sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung zuzulegen ist aber eine sehr gewichtige Entscheidung, bei der man gut beraten werden, und nicht übereilt handelt sollte. Bei mangelnder Kenntnis oder Fehlinformation kann eine leichtsinnige Handlung langfristige geldliche Verbindlichkeiten mit sich bringen, die einen in die Schuldenfalle oder den finanziellen Ruin stürzen können. Deshalb gilt es, sich schon vor Beginn eines Hausbaus oder eines Hauskaufs, gezielt mit allen anfallenden Kosten zu beschäftigen, Kreditinstitute zu vergleichen, und sich umfassende Angebote einzuholen. Tun Sie dies nicht oder nur nachlässig, laufen Sie Gefahr, dass die Bank Ihren Vertrag kündigt, und eine Zwangsversteigerung einleitet.

Antworten auf Fragen wie "Wie stelle ich mir mein Haus oder meine neue Wohnung vor?", sind dabei ausschlaggebend für die Kosteneinschätzung. Legen Sie Wert auf einen Balkon, der nach Süden ausgerichtet ist, wünschen Sie ein Bad en Suite, oder soll ihr Badezimmer sowohl Badewanne, Dusche und Fenster besitzen? Sollen all Ihre Wünsche ausnahmslos erfüllt werden, dann könnte es sehr lange dauern, bis sie Ihr optimales Objekt finden. Extrawünsche können bei einem Hauskauf oft nicht berücksichtigt werden, oder sind mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Unabhängig davon, ob ein neues Haus gebaut werden soll, oder Sie eines kaufen möchten, ist darauf zu achten, dass Bäder ohne Fenster Belüftungsanlagen besitzen, Außenwände keine Risse aufweisen und das Haus dem neuestem Standard in Sachen Energie entspricht; Wärmeschutz und Heizungsart. Nur so können Sie viele Folgekosten vermeiden, und das Wohnen in Ihrem neuen Heim richtig genießen.

Ein Objekt, bei dem nicht alles stimmig ist, das aber grundlegend Ihre Erwartungen erfüllt, könnte, wenn notwendig, auch umgestaltet werden. Vergessen Sie hier nicht, sich einen Bauplan vorlegen zu lassen, um zu sehen, ob Umbauwünsche zu ermöglichen sind. Achten Sie in jedem Fall auf die Ausrichtung der Räume, Garten, Balkon oder Terrasse, Abstellmöglichkeiten wie Kellerräume und Garage oder Stellplatz. Auch die Größe des Grundstücks spielt eine große Rolle, wenn Sie bedenken, dass dieses neben viel Platz auch viel Arbeit bereitet.

Ob Sie ein passendes Objekt suchen möchten, oder ob Ihre individuellen Wünsche mit einem Hausbau besser verwirklicht werden könnten, wäre der erste zu entscheidende Punkt. Entscheiden Sie sich für den Hauskauf, soll Ihnen unsere Checkliste zum Eigenheimerwerb helfen, alle wichtigen Faktoren zu berücksichtigen.

Ihr Vorgehen beim Eigenheimerwerb

Für einen Haustyp entscheiden

Um die Suche nicht unnötig in die Länge zu ziehen und zielgerichteter suchen zu können, sollten Sie wissen, ob Sie sich für eine Eigentumswohnung oder ein Haus interessieren, und welche Art sie ansprechend finden.

Dazu gehört zum Einen die Stilrichtung, die von der Altbauwohnung über den modernen Neubau, das Holzhaus oder das Fachwerkhaus, bis hin zum Architektenloft reicht, und zum Anderen die Art vom Haus. Würde für Sie eher ein Reihenhaus, ein freistehendes Einfamilienhaus oder eine Doppelhaushälfte in Frage kommen? Diese Fragen können Sie sich beantworten, indem Sie sich überlegen, wie viel Wert Sie auf Privatsphäre, Raum und Ruhe legen.

Ein Einfamilienhaus bietet viel Freiraum und Ruhe, und ist besonders für Familien geeignet. Haus und Garten können nach eigenen Vorlieben gestaltet werden. Die Doppelhaushälfte hingegen bietet weniger freie Entfaltung. Doch auch hier gibt es Vorteile; die Wärmeabstrahlung der Nachbarn senkt die eigenen Kosten und über erhöhte Geräuschpegel müssen Sie sich durch gute schallisolierte Wände wenig Gedanken machen.

  • Was kann ich mit leisten?
  • Welcher Raum soll mir zur Verfügung stehen?
  • Sind mir Selbstverwirklichung und Freiraum besonders wichtig?
  • Möchte ich nah mit anderen Menschen zusammenleben?
  • Mag ich eher modernes Wohnen, oder bevorzuge ich historische Bausubstanz?

Lage des Eigenheims

Liegt das Objekt in einem wirtschaftlich schwachen Bezirk, ist der Preis womöglich günstig, die Gefahr, dass der Wert weiterhin sinkt aber hoch. Zudem sollte beachtet werden, dass, besonders unter dem Aspekt der Familienplanung, die Umgebung, in der das Haus oder die Eigentumswohnung sich befindet, sehr wichtig ist.

Möchten Sie zentral, oder doch eher außerhalb wohnen? Wie wichtig sind Ihnen Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel und die Nähe zu Supermärkten, Schulen, dem Arbeitsplatz oder Einkaufszentren? Allgemein gilt, dass mit zentralerer Lage auch der Preis steigt.

  • Besteht eine gute Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln?
  • Wie weit sind Supermärkte und Einkaufszentren entfernt?
  • Wie weit sind Arzt und Krankenhaus entfernt?
  • Gibt es Grünanlagen in der Nähe?
  • Ist Hochwasser zu erwarten?
  • Ist durch nahegelegene Flüsse oder Seen mit vielen Mücken zu rechnen?
  • Wie ist die Bevölkerungsstruktur?
  • Wie hoch ist der Lärmpegel?
  • Ist die Wohnung zur Straße ausgerichtet?
  • Wird in der Nähe Landwirtschaft betrieben? (Geruchsbelästigung)
  • Sind Fabriken in der Nähe?
  • Was sagen Bebauungspläne über das Gebiet aus?
  • Gibt es Probleme im Bezirk der Immobilie? (Schauen Sie im Internet nach oder hören Sie sich um)
  • Gibt es Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung?
  • Wie ist der Boden im Gebiet beschaffen? (Fruchtbar, Kiesboden, Lehm)

Haus oder Eigentumswohnung finden

Das Internet, die Zeitung oder Makler kann helfen, ein passendes Haus oder eine Eigentumswohnung zu finden. Oft findet man auch durch Bekannte ein Eigenheim. Erkundigen Sie sich immer, warum das Objekt verkauft werden soll! Möglicherweise bestehen Mängel am Haus oder die Nachbarschaft macht das Zusammenleben schwierig. So etwas sollten Sie immer in Erfahrung bringen.

Zustand des Hauses oder der Eigentumswohnung

Bei der Besichtigung ist es ratsam einen Fachmann zur Seite zu haben, der Sie gegebenenfalls über Mängel aufklären kann, wenn Sie selbst nur über wenige Kenntnisse in diesem Bereich verfügen. Achten sollten Sie schon auf die Außenfassade und die Isolierung, sowie auf das Dach samt Dachisolierung und den Schornstein. Ebenso sollten Fenster und Türen gut isoliert und frei von Beschädigungen sein. Im Haus sollte auf die Innenwände (Schimmelbefall oder Ähnliches) und die Bodenbeläge geachtet werden. Des Weiteren sind alle Wasserleitungen und Anschlüsse für Gas und Strom zu prüfen. Auch die Heizungsanlage müssen Sie in einwandfreiem Zustand vorfinden. Beachten Sie Folgekosten durch die Beheizungsart. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich den Energieausweis des Hauses zeigen lassen, damit Sie wissen welche Bewertungen das Objekt aufweist.

Individuelle Vorlieben müssen Sie gegebenenfalls einschränken und auf manche Wünsche Verzichten. Wichtig sind beispielsweise Faktoren wie die Helligkeit der Räume, da sich diese auch später auf Ihr Verhalten bezüglich Stromnutzung auswirkt.

  • Wann wurde das Haus gebaut? (Alte Gebäude müssen saniert sein! Evtl. Bausubstanzprüfung durchführen)
  • Ist die Isolierung auf einem aktuellen Stand?
  • Wie wird geheizt? (Etagenheizung oder Zentralheizung, Einzelöfen, Fußbodenheizung, Fernwärme, Solarzellen, Gas, Strom oder Heizöl)
  • Gibt es Energiesparmaßnahmen?
  • Wie viele Räume gibt es?
  • Sind alle Räume hell? Wie ist der Lichteinfall?
  • Wohin sind die Räume ausgerichtet?
  • Sind die Bodenbeläge in einem guten Zustand?
  • Sind die Wände frei von Schimmel oder Rissen?
  • Sind die Fenster dicht? (Tipp: Halten Sie ein Feuerzeug vor die Dichtungsstellen)
  • Sind die Fenster und Türen einbruchsicher?
  • Sind die Jalousien funktionsfähig?
  • Befindet sich ein Fenster im Badezimmer?
  • Gibt es einen Balkon/ eine Terrasse oder Ähnliches?
  • In welchem Zustand befinden sich diese?
  • Ist ein Garten vorhanden oder Gartennutzung erlaubt?
  • Wie ist der Garten bestellt? (Geht eine Gefahr von hohen Bäumen aus?)
  • Sind Abstellmöglichkeiten wie Keller oder Dachboden gegeben?
  • Ist der Keller feucht?
  • Gibt es eine Waschküche?
  • Wie viele Parteien wohnen im Haus?
  • In welchem Stockwerk liegt die Eigentumswohnung?
  • Ist ein Lift vorhanden?
  • Gibt es eine Gegensprechanlage?
  • Sind Anschlüsse Fernseher, Internet und Telefon vorhanden?
  • Gibt es genügend Steckdosen?
  • Kann ich das Haus gegebenenfalls umbauen?
  • Sind Renovierungsarbeiten nötig?
  • Welche Abstriche kann ich machen? Auf welche Wünsche kann ich verzichten?
  • Ist ein Hausmeister für die Eigentumswohnung zuständig?

Mit den Nachbarn sprechen

Bevor Sie ein Haus kaufen, sollten Sie sich darüber bewusst werden, dass Sie fortan mit Ihren Nachbarn klarkommen müssen. Es empfiehlt sich daher, rüberzugehen, sich zu informieren und mit ihnen zu unterhalten. So können Sie sich nicht nur ein Bild von Ihren Nachbarn machen, sondern erhalten auch Einblick in die Umgebung und möglicherweise über die Vorgeschichte Ihres Wunschobjektes.

Wer sind die Nachbarn?

Passen die Nachbarn zu Ihnen / Passen Sie in die Nachbarschaft?

Nicht vom Makler unter Druck setzen lassen

Zeigen Sie Interesse an einer Immobilie, könnte es sein, dass Makler oder Verkäufer Sie unter Druck setzen, indem sie vorgeben, dass es noch viele andere Interessenten gibt, die das begehrte Objekt gerne kaufen möchten. Sie sollten nichts überstürzen und sich genug Zeit lassen um Entscheidungen zu treffen.

Immobilienfinanzierung überprüfen

Wenn Sie sich zu einem Hauskauf entscheiden, spielen die Finanzen eine große Rolle. Schon bevor Sie sich für eine Immobilie interessieren, sollten Sie sich eine Grenze bezüglich des Preises und allen Nebenkosten setzen. Dafür müssen Sie sich selbstverständlich an der gewünschten Anzahl der Quadratmeter, als auch den örtlichen Preise orientieren. Sie sollten nicht vergessen, dass weitere Ausgaben wie Versicherungsbeiträge oder laufende Kosten für Ihr Auto ebenfalls belasten. Damit die Schulden nicht zu hoch werden, sollte eine bestimmte Prozentzahl als Eigenkapital feststehen. So können Sie sichergehen, dass Sie nicht allzu lange Schulden abzahlen müssen. Berücksichtigen sollten Sie jedoch, dass eine Immobilienfinanzierung über mehrere Jahre aktuell bleiben wird, da Sie die Schulden monatlich begleichen müssen. Viele Kreditinstitute bieten unterschiedliche Möglichkeiten zur Finanzierung an. Auch bei Versicherungsunternehmen können Sie zu günstigen Konditionen lange Darlehen abschließen. Oft sogar länger als bei Banken. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall! Nehmen Sie sich Zeit, und informieren Sie sich über Zinsbindung, Zinshöhe und Tilgung. Je nachdem, wie viel Eigenkapital sie aufbringen können und wie hoch Ihr Einkommen ist, mit dem Sie monatliche Zahlungen leisten können, bildet sich eine ganz individuelle Finanzierungsform. Bemessen Sie Kosten lieber großzügig, so dass Ihnen am Schluss noch etwas übrig bleibt.

Neben dem Kaufpreis gibt es nämlich noch weitere Kosten die Sie tragen müssen. Die 3,5% Grunderwerbsteuer und die Eintragungsgebühr ins Grundbuch von 1% fallen ebenso ins Gewicht, wie Kreditgebühren, die Maklerprovision, über 3% für den Vertragsrichter und weiteren möglichen Kosten wie die Rechtsgeschäftsgebühr, Gebühren des Nutzwerkgutachtens oder Beglaubigungskosten.

Wie viel Eigenkapital steht mir zur Verfügung?

Welche Option der Finanzierung ist für mich am günstigsten?

Welche laufenden Kosten muss ich zusätzlich decken?

Wie hoch kann die monatliche Zins- und Tilgungsrate maximal ausfallen?

Kaufpreis prüfen und verhandeln

Schrecken Sie nicht davor zurück, Mängel am Objekt aufzuzeigen, und um den Kaufpreis zu verhandeln. Fühlen Sie sich bei einem Haus- oder Eigentumswohnungskauf nicht ganz sicher, können Sie einen Experten zu Rat ziehen, der Sie sachverständig auf Defizite hinweist. So lässt sich viel Geld sparen und Sie können sichergehen, dass keine unerwünschten Folgen auftreten.

Am besten ist es, wenn Sie den Kaufpreis von einem Experten schätzen lassen.

Grundbuch und Baulastenverzeichnis prüfen lassen

Um sicher zu gehen, dass Ihr neues Eigenheim frei von Belastungen ist, empfiehlt es sich, das Grundbuch und das Baulastenverzeichnis begutachten zu lassen. Einträge setzen den Wert einer Immobilie herab. Interessieren Sie sich für eine Eigentumswohnung, sind zusätzlich Eigentümerversammlungsprotokolle, Nebenkostenabrechnung und Teilungserklärung zu überprüfen.

Notarvertrag prüfen

Um sich abzusichern, sollte ein Käufer den Notarvertrag mindestens zwei Wochen vor Vertragsschluss prüfen lassen. Dazu kann er sich den Vertragsentwurf zuschicken, und ihn von einem Rechtsanwalt, sofern er sich nicht selbst auskennt, kontrollieren lassen.

In einem Kaufvertrag sollten beide Vertragsparteien aufgeführt sein, die Immobilie sowohl als Objekt als auch preislich genannt, sowie der Termin der Übergabe festgehalten werden. Alle Absicherungen, das Rücktrittrecht, Gewährleistungen und Sicherungsmaßnahmen inklusive Bankgarantie und Bürgschaft, nehmen ebenfalls einen wichtigen Teil im Vertrag ein.

Die Immobilie wird erst nach drei bis zwölf Monaten zum Eigentum des neuen Käufers. Daher sollten Sie sich für diese Phase ausreichend absichern.

Zwangsversteigerung

Erwerben Sie eine Immobilie durch eine Versteigerung, sollten Sie vorab Maßnahmen treffen, damit Sie hinterher keine Probleme und Verzögerungen durch den Auszug der bisherigen Bewohner haben. Oft ist es der Fall, dass nach Versteigerungen die Bewohner das Objekt nicht verlassen.

Fazit:

  • Informieren Sie sich über staatliche Fördermittel
  • Nutzen Sie möglichst nur eine geringe Darlehenssumme