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TIPP DER REDAKTION

Aktien

Als Aktien bezeichnet man handelbare Unternehmensanteile an einer Aktiengesellschaft (AG). Börsennotierte Unternehmen können sich bei erstmaliger Ausgabe von Aktien oder durch eine Kapitalerhöhung frisches Kapital am Kapitalmarkt beschaffen. Erwerber von Aktien, dies sind Privatanleger ebenso wie institutionelle Investoren oder Fondsgesellschaften, werden durch Aktienkauf Miteigentümer des Unternehmens und partizipieren am Erfolg des Unternehmens in Form der zukünftige Dividenden. Dividenden sind ausgeschüttete Gewinne des Unternehmens.

Das Wertpapier "Aktie" verbrieft den Anteil an der Unternehmung. Aktien werden in Stammaktien und Vorzugsaktien unterschieden. Eine Vorzugsaktie verschafft dem Aktionär kein Stimmrecht auf der Jahreshauptversammlung, wohingegen der Eigentümer einer Stammaktie stimmberechtigt ist. Die Dividende einer Vorzugsaktie fällt üblicherweise höher aus als die einer Stammaktie. Des Weiteren unterscheidet man die Aktiengattungen "Namensaktie" und "Inhaberaktie". Bei einer Namensaktie wird dem Unternehmen der Name des Aktionärs bekannt gegeben, Inhaberaktien hingegen werden anonym gehandelt.

Wertpapiere börsennotierter Unternehmen können im Börsenhandel gekauft und wieder veräußert werden. Bekannte Aktien sind bspw. die Apple-Aktie, die BMW-Aktie oder die Daimler-Aktie. Der Preis einer Aktie richtet sich nach deren Angebot und Nachfrage. Durch Kurssteigerungen gibt es hohe Gewinnchancen. So gibt es gerade zu überhitzten Börsenzeiten immer wieder Aktienkurse, die den eigentlichen Wert des Unternehmens weit übersteigen. Ebenso bergen Aktien ein hohes Verlustrisiko. Im schlimmsten Fall fällt der Kurs einer Aktie auf Null, sodass das eingesetzte Kapital verloren scheint. Steigt der Kurs jedoch wieder und hält der Aktionär weiter seine Aktien, kann der zwischenzeitliche Kursverlust ganz oder teilweise wettgemacht werden. Im Insolvenzfall droht der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.