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TIPP DER REDAKTION

Aktienanleihen

Die Aktienanleihe kombiniert die klassische Anleihe mit einem Verkaufsrecht an einer Aktie. Sie ermöglicht den Anleger hohe Zinssätze, bringt jedoch gleichzeitig die Verpflichtung zur Abnahme einer Aktie am Ende der Laufzeit mit sich, und zwar wenn diese unter einem bestimmten Kursniveau liegt.

Liegt der Basispreis einer Aktie bspw. bei 10 Euro und beträgt der Nominalbetrag der Aktienanleihe 500 Euro, so erhält der Anleger am Ende der Laufzeit 50 Aktien. Ein fallender Aktienkurs wird durch entsprechende Verzinsung möglicherweise (über-)kompensiert. Übersteigt der Aktienkurs am Ende der Laufzeit den Basispreis, so geht der Nominalbertrag der Anlage einschließlich Verszinsung an den Anleger zurück.

Ein seitwärts tendierender Aktienmarkt ermöglicht dem Aktienanleihen-Anleger attraktive Renditechancen. Nach Erhalt der Aktien profitiert der Anleger von zukünftigen Dividenden und Kurssteigerungen. Weisen die Aktien am Ende der Anleihenlaufzeit nur noch einen geringen Wert auf, so droht ein hoher Anlageverlust aus der Anleihe.