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TIPP DER REDAKTION

Kapitallebensversicherung

Eine Kapitallebensversicherung dient Anlegern als Altersvorsorge und sammelt und verzinst monatliche Sparbeträge und stellt das eingezahlte Kapital zuzüglich der Kapitalerträge am Ende der Laufzeit zur Verfügung. Die Versicherungsgesellschaft reinvestiert während der Laufzeit der Kapitallebensversicherung, dies sind i.d.R. 30-35 Jahre, das Kapital in andere Anlageprodukte wie Wertpapiere um damit einen Ertrag zu erwirtschaften, der über die gesetzlich festgelegte Garantieverzinsung hinausgeht und dem Anleger zusätzlich zugute kommt. Dieser Mehrbetrag nennt sich Überschussbeteiligung. Fallen die Erlöse der Versicherungsgesellschaft schlecht aus, hat der Anleger innerhalb dieser Periode zumindest einen Anspruch auf Gutschrift des zu Laufzeitbeginn festgelegte Garantiezinssatzes.

Neben der Kapitalansparung bietet die Kapitallebensversicherung einen Schutz der Hinterbliebenen im Todesfall, denn ab der ersten Beitragszahlung ist dieses Risiko mit abgesichert. Die laufenden Kosten und Abschlussgebühren zehren an der Rendite dieses Versicherungsproduktes und die Gesamtrendite ist bis zum Laufzeitende intransparent. Falls die Kapitallebensversicherung vor dem Laufzeitende gekündigt wird, ergeben sich hohe Renditeeinbußen.