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TIPP DER REDAKTION

Staatsanleihen

Seit der Griechenlandkriese sind Staatsanleihen häufiger in der Presse: Es handelt sich hierbei um Anleihen der öffentlichen Hand. In Deutschland sind als börsennotierte Wertpapiere vorzufinden:

  • Bundesanleihen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren,
  • Bundesobligationen mit fünfeinhalbjähriger und
  • Bundesschatzanweisungen mit zweijähriger Laufzeit.

Dem gegenüber stehen die Bundesschatzbriefe und Finanzierungsschätze, die nicht-börsennotiert sind.

Die Staatsanleihe verbrieft einen Anspruch auf regelmäßige Zinsszahlung für das dem Staat geliehene Geld. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger sein investiertes Kapital zurück. Bei einer Staatspleite droht der Totalverlust.

Anleihen stellen für Staaten eine Alternative zur klassischen Finanzierung von Investitionen dar. Risikobehaftete Staatsanleihen können ein hohes Verlustrisiko bergen. Die Bonität eines Staates sollte deshalb im Blick sein. Staatsanleihen von Ländern wie Brasilien, Argentinien, oder im Euroraum Griechenland bargen zuletzt ein höheres Verlustrisiko als von Staaten im übrigen Euroraum oder in Nordamerika. Währungsrisiken kommen bei dieser Anlageform hinzu.