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Die Erläuterungen zu allen Eingabenfeldern finden Sie unterhalb des Rechners!

Gehaltsrechner

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Das Gehalt eines Arbeitnehmers wird im Arbeitsvertrag meist als Brutto ausgewiesen. Dies ist allerdings nicht der Betrag, der Netto übrig bleibt. Es gilt also das Nettogehalt zu berechnen wenn man wissen will wieviel Euro auf dem Konto landen. Nur wie kommt man an diesen Betrag?

Online Gehaltsrechner ist das Zauberwort! Arbeitnehmer können die Berechnung von Lohn und Gehalt mit diesem Rechner selbst durchführen. Mit wenigen Eingaben ermittelt der Rechner in Euro und Cent genau, wie hoch das Netto ist, und bietet meist auch dem Arbeitgeber die Möglichkeit seine Berechnung nachzuvollziehen. Die Eingaben, die im Rechner von wikifinanzen zu machen sind, stellen wir Ihnen in Folge genau vor. Damit wird die Bedienung des Rechners kinderleicht! Am Besten Sie nehmen eine Gehaltsabrechnung von 2013 zur Hand und dann kann es direkt losgehen. Die genaue Berechnung ist übrigens davon abhängig, in welchem Bundesland der Arbeitgeber sein Betrieb hat. Und darüber hinaus gibt es Unterschiede zwischen Ost und West bei der Beitragsbemessungsgrenze.

Fangen wir mit der Eingabe des Bruttolohn an: Das aktuelle Brutto entnehmen Sie bitte Ihrem Arbeitsvertrag. Bezüge wie vermögenswirksame Leistungen erhöhen das Brutto, stehen aber nicht immer im Arbeitsvertrag, sondern finden sich häufig in dem anzuwendenden Tarifvertrag. Deshalb ist eine Gehaltsabrechnung noch besser als Ausgangsbasis. Bei einem Gehaltsrechner ist übrigens völlig egal ob Sie als Angestellter ein Gehalt beziehen, oder als Arbeiter einen Lohn. Der Rechner berechnet für Lohn und Gehalt das Netto. Es gibt hier nur Unterschiede in den Begrifflichkeiten: Nettogehalt bzw. Nettolohn. Den Euro-Betrag geben Sie bitte mit zwei Stellen hinter dem Komma ein. Lautet das Gehalt auf volle Euro, so geben Sie einfach ,00 ein.

Den Abrechnungszeitraum können Sie mit 2016, 2015, 2014, 2013, 2012 oder 2011 frei wählen. Für einen beliebigen Monat dieser Jahre können Sie Ihren Nettolohn berechnen. 2010 und davor liegende Jahre sind nicht mehr möglich. Die Eingabe des Jahres ist sehr wichtig, denn die Höhe der zu entrichtenden Steuern sowie die Sozialabgaben ändern sich jährlich. Wollen Sie Ihr Gehalt für 2016 berechnen, geben Sie dies bitte auch so an.

Als Arbeitnehmer unterliegen Sie dem Lohnsteuerabzug und sind einer Steuerklasse zugeordnet. Verheiratete haben meist die Steuerklasse III oder IV. Steuerklasse III haben die abhängig Beschäftigten, bei denen nur eine Person arbeitet. Bei der Steuerklasse IV können Sie noch einen Faktor angeben, dort sind beide berufstätig. Wollen Sie dies nicht, wählen Sie einfach Steuerklasse IV aus. Wie hoch die Steuern ausfallen hängt nicht allein vom Brutto ab, sondern auch von der Steuerklasse. Am höchsten ist der Abzug bei der Berechnung mit der Steuerklasse VI. Ist auf der Lohnsteuerkarte ein Freibetrag eingetragen, so geben Sie diesen bitte unter "monatlicher Steuerfreibetrag" ein. Ein Freibetrag reduziert die Höhe der Lohnsteuer und kann auch als Kinderfreibetrag eingetragen sein. Arbeitnehmer die einer Religionsgemeinschaft angehören zahlen Kirchensteuer. Ob Sie evangelisch oder katholisch sind spielt dabei keine Rolle. Trifft eines von beidem zu, beantworten Sie die Frage nach der Kirchensteuer bitte mit "Ja".

Die Kirchensteuer bemisst sich allerdings nicht in allen Bundesländern gleich. In Baden-Württemberg und Bayern ist die Kirchensteuer niedriger als beispielsweise in Bremen, Rheinland-Pfalz oder im Saarland. Daneben gibt es in Sachsen Unterschiede in der Berechnung der Pflegeversicherung, und immer noch eine unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenz für Ost und West. In Folge ist deshalb die Eingabe des Bundesland erforderlich, in dem Ihr Arbeitgeber seinen Betrieb hat.

Der Beitrag zur Krankenversicherung orientiert sich daran, ob Sie einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) angehören und dort gesetzlich- pflichtversichert oder freiwillig versichert sind, oder ob Sie als Privatversicherter eine private Krankenversicherung (PKV) haben. Wählen Sie für die korrekte Berechnung der Sozialabgaben bitte die zutreffende Krankenkasse aus. Mitglieder einer privaten Krankenversicherung zahlen ihren Beitrag selbst und erhalten vom Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe des hälftigen Betrag begrenzt auf 309,34 Euro in 2016 (301,13 Euro in 2015).

In der Pflegeversicherung sind neben dem Bundesland auch das Alter und leibliche Kinder ausschlaggebend für die Höhe des Beitrages. Noch bis Ende 2004 teilten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Beitrag. Seit Anfang 2005 zahlen Arbeitnehmer einen Zuschlag i.H.v. 0,25 % wenn sie kinderlos und über 23 Jahre alt sind. Jüngere Beschäftigte sind vom Zusatzbeitrag befreit, ebenso Stiefeltern, Adoptiveltern oder Pflegeeltern. Privat Krankenversicherte sind auch gleichzeitig in der Pflegeversicherung privat versichert.

In der Rentenversicherung gibt es für die wenigsten Besonderheiten. Hier haben lediglich bestimmte Berufsgruppen wie Architekten die Möglichkeit sich in einem Versorgungswerk zu versichern und nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Arbeitslosenversicherung ist ebenfalls für die meisten Beschäftigten Pflicht. Wählen Sie hier bei beiden im Gehaltsrechner "ja" aus wenn es keine Besonderheiten gibt und sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Beitrag teilen.

Prüfen Sie durch unterschiedliche Eingaben wie Sie Ihren Nettolohn aufbessern können! Unser Online Gehaltsrechner ermittelt Ihr Netto dabei völlig kostenlos. Und der Rechner bleibt Ihnen auch zukünftig erhalten.