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TIPP DER REDAKTION

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Kredit

Ein Kredit eines Gläubigers, dem Kreditgeber, an einen Schuldner, den Kreditnehmer, ist eine Geldleihe, die der Kreditnehmer nach einer bestimmten Zeit und generell inklusive Zinsen zurückzahlen muss. Vergeben werden können Kredite sowohl an Privatkunden als auch an Geschäftskunden.

Das funktioniert je nach Art und Weise des Kredits ganz unterschiedlich. Die verschiedenen Kreditarten unterscheiden sich nicht nur in der Höhe oder der Laufzeit, sondern auch durch ganz unterschiedliche Konditionen zur Finanzierung.

Sonderkredite beispielsweise setzen außerdem immer eine bei Vertragsabschluss festgesetzte Nutzung voraus.

Praxistipp: Mittlerweile besteht die Möglichkeit, einen Kredit online zu beantragen. Dies bietet beispielsweise die CreditPlus Bank AG. Die Bank berät Sie zu Ihren Finanzierungsfragen und erarbeitet ein individuelles Angebot. Einfacher und bequemer geht's nicht!

Darlehen

Das Darlehen als Unterform des Kredits unterscheidet sich von diesem durch die Laufzeit und die Höhe der Kreditsumme. In der Verwendung an sich gibt es keine Unterschiede zwischen Kredit und Darlehen. Als Darlehen gelten Kredite mit einer langen Laufzeit und hoher Summe. Im Gegensatz dazu werden Geldanleihen mit kurzer Laufzeit und geringerer Summe als Kredit bezeichnet. Vergeben werden kann das Darlehen durch das Kreditinstitut als einmalige Auszahlung oder in Teilbeträgen über einen längeren Zeitraum. Die Tilgung des Darlehens in abgesprochenen Raten wird zyklisch gezahlt. Wie lange Darlehen und Tilgung laufen sollen wird bei Vertragsabschluss geklärt.

Ratenkredit

Der Ratenkredit beschreibt die Rückzahlung des Darlehens in immer gleichen Raten.

Die Ratenkredite werden am häufigsten eingesetzt, da keine Sicherheiten benötigt werden und sie gegenüber anderen Kreditarten oft die günstigere Variante darstellen. Sie bewegen sich zwischen den Summen von 1.000€ bis 100.000 € und können acht Jahre laufen.

Ein Ratenkredit kann auch schon vor Ablauf zurückgezahlt werden. So können Schuldner schneller schuldenfrei sein. Gesetzlich ist geregelt, dass nach den ersten drei Monaten das Darlehen gekündigt werden kann. Die Kündigungsfrist beträgt ebenfalls drei Monate. Generell willigen die Banken in eine höhere Ratenzahlung ein.

Sofortkredit

Durch einen Sofortkredit kann der Schuldner wenige Tage nach Vertragsabschluss über eine höhere Geldmenge verfügen. Anzumerken ist hier, dass der Sofortkredit generell nur noch online angeboten wird. So können die Banken die Anträge schneller bearbeiten. Das Online-Antragsformular wird bei dem gewünschten Anbieter ausgefüllt und abgeschickt. In relativer kurzer Zeit, häufig sogar direkt, erhält der Antragsteller eine vorläufige positive oder eine negative Antwort.

In den Anträgen selbst werden persönliche Daten sowie die finanzielle Situation erfragt. Dazu gehören alle Angaben, die auch bei einer normalen Kreditanfrage geprüft werden würden.

Erst nach dem Einreichen der aktuellen Gehaltsabrechnung und der Bonitätsprüfung kann die Bank sicher zustimmen. Dann schickt die Bank dem Kreditsuchenden eine positive Meldung mit einem auszufüllenden Formular. Dieses wiederum muss ausgedruckt und unterschrieben bei der Post eingehen. Der Behördengang startet, sobald das Formular und Personalausweis vorliegen. Innerhalb weniger Tage kann der Schuldner dann über das Geld verfügen und muss es in der Regel in monatlichen Raten tilgen.

Wer kann Kredite vergeben?

Die Vergabe von Krediten ist nicht auf einzelne Institute oder Personen festgelegt. Voraussetzung ist aber in jedem Fall, dass der Kreditgeber genügend Mittel hat um den Kredit über einen Zeitraum zu gewährleisten. Kann der Kreditgeber die Summe nicht erbringen, sollte er von vorn herein dem Kreditnehmer absagen. Vergeben Unternehmen Kredite an Privatpersonen, muss ebenfalls die gesetzliche Regelung zur Eigenkapitalquote eingehalten werden. Das bedeutet, dass eine Sicherheitsreserve für das Unternehmen selbst bestehen muss, damit ein Kredit vergeben werden darf. Kredite, die unter privaten Personen vergeben werden, unterliegen keinen derartigen Regelungen.

Banken werden Kundenanfragen nicht stattgeben wenn sie selbst kein Geld zur Verfügung haben. Sie haben jedoch die Möglichkeit sich bei der Zentralbank Geld zu leihen um dem Kunden einen Kredit zu ermöglichen. Außerdem wirtschaften sie ständig mit dem Geld anderer Bankkunden, die dieses gerade nicht nutzen. Wenn sie Kredite vergeben reduziert sich also ihr gesamtes verfügbares Vermögen.

Ebenso können Lebensversicherungen Kredite vergeben. Dazu gehört die Baufinanzierung.

Privatkredit

Ein Kredit bedeutet nicht gleichzeitig auch dass er von einer Bank oder einem Kreditinstitut vergeben werden muss. Der Privatkredit wird von einer privaten Person an eine andere Person oder ein Unternehmen vergeben. Auch die Privatperson kann Zinsen für Verliehenes verlangen. Dabei muss es sich nicht notwendiger Weise um Geld handeln. Auch Sachen können als Kredit angesehen werden. So können Kredite im Verwandten- oder Bekanntenkreis vergeben werden. Ein Kreditvertrag ist auch hier, wie bei Kreditverträgen mit der Bank, maßgeblich. Einige Schutzrechte, wie beispielsweise der Kündigungsschutz, fallen dabei jedoch für den Schuldner weg. Auch die Formfreiheit kann zu Schwierigkeiten führen. Bei einem nicht-schriftlichen Vertrag ist daher die Beweislast sehr hoch und kann für beide Parteien problematisch werden. Für den Gläubiger wird es heikel, da die Möglichkeit steigt eine Anfrage eines Schuldners zu bekommen der vorher von der Bank abgelehnt wurde und somit nicht kreditwürdig ist. Die Bonität bei Privatkrediten zu ermitteln ist schwierig.

Eine Möglichkeit der Privatkredite bieten Online-Kreditbörsen mit ihren Peer-to-Peer-Krediten. Dort können sich beide Parteien finden und Geld leihen oder verleihen. Dies ist besonders für suchende Privatschuldner mit ungleichmäßigem Einkommen eine gute Lösung.

Kreditzinsen

Auch wenn Händler mit Finanzierungen gegen 0% werben ist dies in der Regel nur eine Masche um Kunden zu locken. Ein Kreditvergleich lohnt sich daher immer! Denn wenn die Finanzierung bei 0% liegt muss das Produkt an sich teurer sein, sonst verdient der Händler nichts.

In der Regel legt der Schuldner einen Zins fest, damit er mit Ablauf der Zeit einen Gewinn hat. Diese Art ist für ihn zum Einen eine Form der Geldanlage, zum Anderen eine Sicherheit bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners.

Kreditzinsen sind demnach eine Entschädigung für den Gläubiger. Sie müssen exklusive der geliehenen Geldsumme an den Gläubiger zurückgezahlt werden. Wie hoch die jeweiligen Zinsen ausfallen hängt nicht nur vom Kreditinstitut und den angebotenen Kreditarten ab, sondern auch von der Höhe der geliehenen Geldsumme sowie der Laufzeit. Niedrige Kreditzinsen werden oft durch höhere Abschlussgebühren, Kontoführungsgebühren oder Provisionen wieder teuer und sind nur auf den ersten Blick günstig.

Bevor Sie sich für einen Kredit entscheiden, sollte Ihnen also bewusst sein dass Sie mehr Geld zurückzahlen als Sie sich geliehen haben, und dass diese Option in jedem Falle lohnenswert sein sollte. Wenn Sie sich für einen Kredit entscheiden, sollten Sie als erstes Kreditvergleich anstellen. Dies ist ein langer Prozess und sollte gut durchdacht sein. Bei einem Beratungsgespräch sollte daher nicht sofort zugeschlagen werden, auch wenn sich das Angebot womöglich im ersten Augenblick sehr verlockend anhört. Sie sind in keinem Falle dazu verpflichtet vorgeschlagene Kredite anzunehmen.

Kreditwürdigkeit

Bevor einem Kreditsuchenden der Kredit gewährt wird, überprüft die Bank zuerst seine Bonität. Das bedeutet, dass sie herausfinden möchte ob der Kreditsuchende auch in der Lage ist den Kredit inklusive Zinsen zurückzuzahlen. Dabei ist es nicht unwichtig ob es sich bei dem Kreditsuchenden um eine Privatperson oder um ein Unternehmen handelt. Die Rückzahlungsfähigkeit wird in jedem Fall geprüft, damit das Kreditinstitut sichergehen kann sein Geld zu erhalten. Aus der Bonitätsprüfung resultiert dann auch eine Zusage oder Absage der Kreditvergabe. Kann der Kreditsuchende durch seine Einkommensnachweise nicht sicherstellen dass er in der Zukunft in der Lage sein wird den Kredit zu tilgen, muss er mit einer Absage rechnen. Oft entscheidet die Kreditwürdigkeitsprüfung auch über die Konditionen des Kredits.

Allerdings ist anzumerken dass es keine homogenen Vorlagen oder rechtliche Regelungen für die Bonitätsprüfung gibt. Jeder einzelne Schuldner muss nach individuellen Kriterien geprüft werden, da jeder Schuldner eine andere Art von Kredit möchte.

Die Ergebnisse werden in Stufen von "sehr gute Bonität" bis hin zu "gerade noch vertretbare Bonität" eingeteilt. Das bedeutet also, dass ein Schuldner, der die Kriterien für einen Kredit gerade noch so erfüllt, letztendlich doch kreditwürdig ist.

Wird die Bonitätsprüfung während einem bereits laufenden Kredit durchgeführt, kann eine schlechte Prüfung zur Herabstufung und damit zur Kündigung oder Beitragserhöhung führen.

Kreditwürdigkeitsprüfung von Privatpersonen

Die Kreditwürdigkeitsprüfung von Privatpersonen wird an dem Vermögen des Kreditsuchenden, seinen Einkommensnachweisen sowie der Sicherheit seines Arbeitsplatzes gemessen. Auch Ausgaben spielen hier eine große Rolle. Daher werden alle bestehenden Zahlungsausgänge, seien es andere Kreditrückzahlungen oder Mietzahlungen, sowie die aktuelle Schuldensituation untersucht. All diese Negativeinträge können Kreditinstitute bei der Schufa erfragen. Jedoch ist nicht jeder negative Schufa-Eintrag auch gleich der Schlussstrich für den Kredit; die Einträge werden in harte und weiche Eintragungen unterschieden. Ein harter Fall, der die Bonität in jedem Falle ausschließt, ist die Insolvenz. Mahnungen beispielsweise kosten erst einmal nicht die Kreditwürdigkeit. Die Schufa darf dem Kreditinstitut in der Regel auch nur die weichen Eintragungen übermitteln.

Es gibt auch Kredite bei denen eine Schufa-Prüfung nicht vorgesehen ist.

Bonitätsprüfung von Unternehmen

Die Bonitätsprüfung von Unternehmen läuft etwas anders ab. Je nachdem wie risikoreich das Geschäft ist, desto strenger sind auch die Vorlagen. Eine Wirtschaftsauskunft über das Unternehmen bildet die Grundlage für die Kreditfähigkeitsprüfung. Hier wird neben der Branche und der Firmenvergangenheit mit allen Niederlassungen die

  • Finanzlage inklusive aller Negativmerkmale, Zahlungsverhalten und Gewinn- und Verlustsituation,
  • Bankverbindungen,
  • Beteiligungen und Immobilien sowie
  • Bilanzen und Geschäftszahlen

ermittelt und geprüft.

Kredite für Privatpersonen

Eine Privatperson ist eine beschäftigte Person, die kein Gewerbe angemeldet hat. Möchte eine private Person einen Kredit nehmen, muss sie ein paar Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört erst einmal die Volljährigkeit. Außerdem prüft die Bank die Bonität des Kunden. Das bedeutet dass Auskünfte der Schufa miteinbezogen werden. Ist der Kunde frei von negativen Einträgen und Schulden kann ihm ein Kredit gewährt werden.

Privatkunden können zwischen einer Vielzahl verschiedener Kreditarten wählen. Je nachdem für welchen Zweck das Geld des Kredits genutzt werden soll, können sie zwischen Krediten wie dem Verfügungskredit, der automatisch mit dem Durchschnitt der Zahlungseingänge auf dem Konto angehoben oder gesenkt wird, oder dem Anschaffungskredit wählen. Der Anschaffungskredit ist zeitlich auf sechs Jahre begrenzt und wird auf einen bestimmten Verwendungszweck festgelegt. Um Überschuldung vorzubeugen wird im Voraus eine Belastungsgrenze ermittelt. Zusätzlich kann sich der Schuldner mittels einer Restschuldversicherung absichern. Hier wird der Betrag entweder auf das Konto des Schuldners, oder direkt auf das Konto des Verkäufers überwiesen.

Mittels Vorfinanzierungen kann der Schuldner sich für noch nicht feststehende Endbeträge Geld leihen und die Zwischenfinanzierung dient in der Regel zur Finanzierung von Bauspardarlehen. Diese gehen mit der Baufinanzierung einher. Das Darlehen zur Baufinanzierung ist eine weitere Art des Kredits und ist für eine lange Zeitspanne angesetzt. Durch dieses kann der Hauskauf oder Hausbau ermöglicht werden. Muss eine Bürgschaft oder Miete übernommen, oder ein Vertrag erfüllt werden, kann die Privatperson einen Avalkredit anfragen. Auch Wertpapiere können verpfändet und zu Wertpapierkrediten gemacht werden.

Kredit für Geschäftskunden

Geschäftskunden sind Personen die ein Gewerbe betreiben und für dieses einen Kredit benötigen. Auch hier bieten die Banken eine Vielzahl an Kreditarten an. Beispielsweise können sie, ähnlich wie Privatpersonen, Avalkredite beantragen, mit denen sie Gewährleistungen oder Ähnliches abzahlen können. Ebenso können sie durch Barvorschüsse ihre Waren, oder durch Akkreditivlinien Importgüter finanzieren.