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TIPP DER REDAKTION

Familienabsicherung und Altersvorsorge in einem.

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Lebensversicherung

Durch eine Lebensversicherung wird der Tod eines Versicherten, ein bestimmter Zeitpunkt oder das Erleben des Ablaufs der Vertragslaufzeit abgesichert. Eine Lebensversicherung ist keine Pflichtversicherung. Sie kann zum individuellen Schutz abgeschlossen werden und dient allein als Personenversicherung. Ebenfalls wird der Todesfall oder ein bestimmter Zeitpunkt abgesichert. Letzteres ist die Erlebensfallversicherung. Die Erlebensfallversicherung sichert unter anderem für die Berufsunfähigkeit und schwere Krankheiten ab. Die Todesfallversicherung tritt bei Tod der versicherten Person ein.

Lebensversicherungsvertrag

Der Vertrag der Lebensversicherung beschreibt die genaue Leistung der Versicherung an eine Person (Versicherungsnehmer oder andere bezugsberechtigte Person) in einem konkreten Versicherungsfall. Bei dieser Versicherungsleistung handelt es sich um die Auszahlung eines Geldbetrags, der ebenfalls vertraglich festgehalten wird. Das bedeutet, dass es sich um eine Geldleistung einer vorher festgelegten Summe handelt - Summenversicherung. Dabei ist unwichtig wie hoch der eigentliche Schaden im Versicherungsfall ausfällt. Die monatliche Beitragshöhe ist ebenso unerheblich.

Die Vertragslaufzeit eines Lebensversicherungsvertrags beläuft sich auf Jahrzehnte. Die vereinbarten Beitragszahlungen bleiben für die gesamte Vertragslaufzeit verpflichtend und können auch durch neue Lebensumstände nicht verändert werden. Finanzielle Missstände oder das Bekanntwerden von Krankheiten befreien nicht von den Beitragskosten. Damit der Versicherungsgesellschaft sichergestellt ist, dass der Versicherte die Beiträge die gesamte Laufzeit erbringen kann, gibt es Regeln die einzuhalten sind. Die monatlichen Beiträge dürfen beispielsweise nicht zu hoch gewählt werden, aber auch nicht ein ausreichendes Limit unterschreiten.

Beitragskalkulation

Um die optimale Beitragshöhe zu kalkulieren, stehen das alte Verfahren der Versicherungsmathematik und die Finanzmathematik zur Auswahl. Die bewährte und meistens genutzte Versicherungsmathematik berechnet den Versicherungsbeitrag und die Versicherungsleistung anhand des Äquivalenzprinzips.

Intern wird der monatlich Beitrag unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie die Sterbewahrscheinlichkeit anhand der Sterbetafel, angepeilten Kosten sowie Zinsen berechnet. Eine Sterbetafel unterteilt nach Geschlecht und weiteren Gegebenheiten ermittelt die Wahrscheinlichkeit des Todes zu dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Ist die Sterbewahrscheinlichkeit angesichts des Alters oder bestehenden Krankheiten hoch, kann dies das Verwehren eines Lebensversicherungsvertrags bedeuten. Der Gesundheitszustand kann aber auch zu einem erhöhten Beitrag führen. Ebenso werden Zuschläge für Risikoberufe oder riskante Freizeitaktivitäten erhoben.

So spielen neben dem Geschlecht das Alter, der aktuelle Gesundheitszustand sowie die Versicherungssumme unter Berücksichtigung der Vertragslaufzeit mit in die Beitragskalkulation einer Lebensversicherung. Anzumerken ist, dass Lebensversicherungen generell nur bis zu einem bestimmten Alter abgeschlossen werden. Eine Höchstgrenze ist zwar nicht vorgeschrieben, jedoch werden durch hohes Alter und geringe Lebenserwartung die Beiträge höher ausfallen, da sie automatisch mit dem Eintrittsalter steigen. Interne Grenzen sind unterschiedlich hoch.

Sind alle Faktoren ausgewertet, sollte der Beitrag so angesetzt werden, dass sichergestellt ist, dass der Versicherte über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg den Beitrag zahlen kann. Bei Vertragsabschluss wird der der monatliche Beitrag dann schriftlich festgehalten und kann nicht mehr geändert werden.

Verschiedene Arten der Lebensversicherung

Risikoversicherungen

Es wird nur gezahlt, falls es in der Vertragslaufzeit zu einem Versicherungsfall kommt

Risiko-Lebensversicherung

  • Versicherungsfall: Tod des Versicherten
  • zahlt eine Todesfallsumme an Bezugsberechtigte
  • häufigste Versicherung unter den Lebensversicherungen

Risiko-Lebensversicherung auf verbundene Leben

  • es gibt mehrere Versicherte, die wirtschaftlich voneinander abhängig sind
  • Versicherungsfall: Tod eines Versicherten

Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Versicherungsfall: Berufsunfähigkeit

Kapitalbildende Versicherungen

Bei kapitalbildenden Versicherungen geht es um den Aufbau von Kapital. Hohe Beiträge führen zum Aufbau von Kapital, das die Versicherung anspart.

Der Versicherungsfall ist das Miterleben des Endes der Versicherungslaufzeit oder der Tod der versicherten Person. Das vertraglich vereinbarte Kapital wird beim Versicherungsfall ausgezahlt.

Tritt der letztere Versicherungsfall sehr früh ein, muss die Versicherung eine höhere Summe zahlen als vom Versicherten eingezahlt. Diese werden vom Geld der bisher eingezahlten Beiträge aller Versicherten bezahlt.

Sterbegeldversicherung

  • bis zu einem festgelegten Alter werden Beiträge gezahlt - ist dieses Alter erreicht, wird die Versicherung eingefroren (keine Beitragszahlung und keine Auszahlung bis zum Versicherungsfall)
  • Versicherungsfall: Tod der versicherten Person

Kapitalbildende Versicherung auf verbundene Leben

  • Versicherungsfall: Tod einer versicherten Person

Private Rentenversicherung und Sozialversicherung

Auch die private Rentenversicherung ist eine Lebensversicherung. Hier handelt es sich um eine turnusmäßige Zahlung des Versicherungsträgers an den Versicherten. Die Versicherten haben eine lange Zeit in die Rentenversicherung eingezahlt, und ziehen im Rentenalter monatliche Leistungen zur Existenzsicherung ein.

Die Sozialversicherung ähnelt der Lebensversicherung in ihrer Weise zwar sehr, bezieht sich jedoch nicht auf einen Versicherungsvertrag.

Tarife in der Lebensversicherung

Generell gibt es keine wählbaren Tarife, wie man es von anderen Versicherungen kennt.

Bei den Tarifen einer Lebensversicherung handelt es sich vielmehr um den bestimmte interne Vorgehensweisen im Versicherungsfall, der Vertragsgestaltung und bei der Risikoprüfung.

Der Versicherer muss demnach nicht jede Person, die gerne versichert werden würde, auch versichern. Sofern er nicht gegen Gesetze zur Diskriminierung und Gleichbehandlung verstößt, kann er Personen abweisen.

Vorzeitige Kündigung

Für eine vorzeitige Kündigung wird vertraglich ein Rückkaufswert festgelegt. Dieser Rückkaufswert fällt in der Regel sehr viel geringer aus als die Summer der bisher gezahlten Beiträge. Beiträge, die gezahlt wurden, werden bei Kündigung nicht zu gleichen Teilen wieder zurückgegeben. Je mehr Jahre schon in die Lebensversicherung eingezahlt wurde, desto höher fällt der Rückkaufswert aus. Rentieren wird sich eine außerordentliche Kündigung demnach erst nach mehreren Jahren. Somit steigt der Wert der Lebensversicherung durch die Laufzeit.